Archiv für den Monat: März 2018

Frohe und erholsame Feiertage!

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern erholsame Feiertage, Frohe Ostern und chag Pessach Sameach!

In den nächsten Tagen wird auch die nächste Ausgabe des Anger-Crottendorfer Anzeigers erscheinen und in den Briefkästen und den gewohnten Läden und Cafés ausliegen.

Am Ende noch einige Termine nach den Feiertagen:
07.04., 09-11 Uhr: Frühjahrsputz mit dem BV Sellerhausen-Stünz
im Stünzer Park, Treff: Wurzener Str. 134
07.04., ab15:00 Uhr: TrödelnbeiLene,Kinderflohmarkt im Lene-Voigt-Park
12.04., 18:30 Uhr : Mitgliederversammlung des Bürgervereins AngerCrottendorf
im Anbau der Trinitatiskirche
12.04., 17-19 Uhr: Information und Diskussion über die Planung der
Quartiersschule Ihmelstraße im OFT Rabet, Eisenbahnstraße 54
21.04., 10- 12 Uhr: Frühjahrsputz mit dem BV Anger-Crottendorf,
Treff: Bushaltestelle Martinstraße
05.05., ab 10 Uhr: Rundgang mit dem ASW auf dem Sellerhäuser Bogen

Bäume weg

„Wald weg“ titelten wir hier vor einem Jahr, nachdem die Hälfte des Wäldchens hinter der Karl-Krause-Frabrik abgeholzt worden war. Diesmal geht es nur um einzelne, aber besonders große und schöne Bäume, zum Teil in unseren Parks, aber auch in der Stünzer Straße, vor allem aber in der Franckestraße. Hier wurde praktisch die ganze Reihe großer Bäume entlang der dortigen Schulmauer gefällt. Wir haben nachgefragt: Die Fällung hängt mit der bevorstehenden Sanierung des Schulgeländes zusammen.

Der zuständige Bauleiter Frank Gründig vom Amt für Gebäudemanagement erklärte gegenüber dem Bürgerverein Anger-Crottendorf: „Im Zeitraum Mai 2018 bis November 2019 wird das Haus 2 umfangreich modernisiert. Leistungsteil ist dabei auch die Freianlagengestaltung, einschließlich der Erneuerung der Grundstücksmauer. Aus statischen Gründen muss die Mauer abgetragen und anschließend neu aufgebaut werden. Da wir dadurch auch Eingriffe in den Wurzelbereich der Bäume vornehmen, ist deren Standsicherheit nicht mehr gegeben. Für die Maßnahme liegt eine Baugenehmigung bzw. die Stellungnahme des Amtes für Stadtgrün und Gewässer vor. Es werden Ersatzpflanzungen vorgenommen.“

Die Ersatzpflanzungen sollen unter anderem an den Standorten der gefällten Bäume erfolgen. Laut Frank Gründig bestehe da durch den Wurzelstock allerdings ein technologisches Problem. Zur Frage der Ersatzpflanzungen werde es noch einen Termin mit dem Amt für Stadtgrün und Gewässer, dem Verkehrs- und Tiefbauamt und dem Fachplaner geben.

Die Straßenbäume in der Franckestraße trugen nach unserer Ansicht nicht unwesentlich zur Wohnqualität in dieser Straße bei. Es ist klar, dass Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Aber „der Zielkonflikt“ zwischen Wurzelstock und Gebäuden betrifft doch prinzipiell alle Straßenbäume, oder? Gerade in einer wachsenden Stadt aber brauchen wir begrünte Straßen. Diesbezüglich sind ja auch innovative Lösungen mit Bäumen n der Starßenmitte im Rahmen eines „Shared-Space-Konzepts“ für Straßen in Wohngebieten denkbar.