Zuzugsstopp für Hunde!

Aufgrund der zurückliegenden Feiertage kamen wir nur schleppend voran und können daher unsere Pressemitteilung vom 01.04. erst heute online stellen:

Die Mengen an Hundekot in den Straßen unseres Viertels sind nicht mehr erträglich. Die allgegenwärtigen Haufen und Tütchen rufen nicht nur Ekel hervor, sondern beeinträchtigen zusammen mit dem anfallenden Urin der Kaninen zunehmend die Boden- und Wasserqualität. Hinzu kommen die Belästigung und in Ausnahmefällen auch Gefährdung der Bevölkerung durch missmutige Vierbeiner.

Wir fordern die Stadt Leipzig auf, einen sozioökologischen Index zu erstellen, anhand dessen eine Obergrenze für Hunde ermittelt werden kann, bezogen auf Fläche und Einwohnerzahl. Ist diese Zahl erreicht, dürfen weitere Hunde nicht angeschafft werden oder zuziehen. Überzählige Hunde sind entsprechend – mit einer Übergangsfrist – in ihre Herkunftsländer auszuweisen.

Wir werden in den nächsten Tagen ein juristisches Gutachten in Auftrag geben um prüfen zu lassen, inwiefern derartige Maßnahmen kommunalrechtlich möglich sind. Eine Güterabwägung zwischen den Grundrechten auf Unversehrtheit der Person und freier Selbstentfaltung sowie den Staatszielen Umwelt- und Tierschutz ist ebenfalls angezeigt.

Jens-Eberhard Jahn, mopspolitischer Sprecher des Bürgervereins Anger-Crottendorf erklärt dazu: „Auch aus Tierschutzgründen muss endlich Schluss sein mit der nicht bodengebundenen städtischen Hunde-Massentierhaltung auf viel zu kleinem Raum! Grenzen dicht für Hunde!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.