Bitte bessere Busverbindungen!

Unsere Vorschläge für eine bessere Anbindung der Anger-Crottendorfer an den ÖPNV

Leipzig wächst und steigende Fahrgastzahlen sind auch für Anger-Crottendorf zu erwarten. Allerdings ist der Stadtteil schon heute nicht gut in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) integriert. Der Nahverkehrsplan der Stadt Leipzig sieht vor, dass im innerstädtischen Bereich 80% der Bewohnerinnen und Bewohner und auch der dort Arbeitenden in maximal 300m einen Bus-, Straßenbahn- oder S-Bahn-Haltepunkt erreichen können. In Anger-Crottendorf wird dieses Ziel allerdings nur für 71% der Menschen erreicht. Ein Grund dafür ist die Verlegung des S-Bahnhofs und die auch darüber hinaus schlechte ÖPNV-Erschließung der Wohngebiete zwischen Gregor-Fuchs-Straße und Rietschke-Aue.

Die Stadt Leipzig hat ein Mobilitätskonzept für den Leipziger Osten erarbeitet. Diese Ideensammlung beinhaltet die (Wieder)einführung einer Straßenbahnverbindung nach Mölkau auf der Zweinaundorfer Straße sowie einen Quartiersbus. Ein Quartiersbus – ähnlich wie in Grünau –muss man allerdings kritisch sehen.

Vorschläge (bitte beachten Sie, dass sind Ideen, über die man nachdenken und reden muss und KEINE geplanten Linien!!!)

Für die bessere ÖPNV-Erschließung sind mehrere Varianten denkbar:

  • Die Veränderung der Linienführung der Buslinie 72 oder 73 durch die Grüne Gasse, Gregor-Fuchs-Straße, Theodor-Neubauer-Straße und Wichernstraße zum S-Bahn-Haltepunkt Anger-Crottendorf. Dadurch würde die Haltestelle Martinstraße gegebenenfalls nur noch alle 20 Minuten angefahren werden. Das Einzugsgebiet dieser Haltestelle umfasst allerdings auch das Gebiet, durch das dann die veränderte Linienführung verlaufen würde.

  • Die Verlängerung der Linie 77 von Stünz durch den Stünzer Park zur Theodor-Neubauer-Straße und Gregor-Fuchs-Straße.

  • Die Einrichtung einer neuen Buslinie durchs Quartier als Nord-Süd-Verbindung vom Torgauer Platz über den künftigen Bildungscampus Ihmelsstraße durch Anger-Crottendorf zur Martinstraße Richtung Alte Messe.

Im Kontext damit sollte der S-Bahn-Takt auf 4 Züge/Stunde in jede Richtung ab Anger-Crottendorf erhöht werden.

Fazit:

Der Norden Anger-Crottendorfs muss durch den ÖPNV besser erschlossen werden. Durch die Gregor-Fuchs-Straße soll kurzfristig Busverkehr eingerichtet werden. Zur Erschließung des künftigen Nachbarschaftszentrums „Ostwache“ und des Wohngebiets zwischen früherer und heutiger S-Bahn-Trasse sollten Busse entlang der Theodor-Neubauer-Straße unter dem künftigen Parkbogen Ost hindurch fahren können. Haltestellen sollten an der Grünen Gasse / Ecke Friedrich-Dittes-Straße, an der Gregor-Fuchs-Straße/ Ecke Sellerhäuser Straße, an der Ostwache sowie an der Wichernstraße eingerichtet werden.

Gemeinsamer Nenner aller geäußerten Vorschläge ist die Forderung nach kurzfristiger Erschließung der Gregor-Fuchs-Straße durch eine Busverbindung. Hierzu empfehlen wir den zuständigen Gremien und Behörden mit Nachdruck die genannten Lösungsmöglichkeiten zu prüfen.

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